Veranstaltungen der Deutschen Plattform für Globale Gesundheit auf dem Kongress Armut & Gesundheit 2017

Der Public-Health-Kongress Armut und Gesundheit findet am 16. und 17. März 2017 an der TU Berlin statt. Weitere Informationen und Anmeldung auf der Website des Kongresses
www.armut-und-gesundheit.de

DONNERSTAG

Donnerstag, 16 März 2017, 11.30 Uhr

Pflege solidarisch gestalten

Gespräch darüber, welche Solidarität und Humanität die Gesellschaft von morgen braucht, um die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft zu meistern.

Mit: Prof. Dr. Gerhard Bäcker, Universität Duisburg-Essen und Dietmar Erdmeier, ver.di

Moderation: Melanie Wehrheim, ver.di

 

Donnerstag, 16 März 2017, 11.30 Uhr

Kontinuität in der Versorgung von Asylsuchenden: Herausforderungen und Lösungsansätze

Mit: Katharina Wahedi, Universitätsklinikum Heidelberg; Sandra Claudia Gewalt, Universitätsklinikum Heidelberg; Elisabeth Biber, Ärzte der Welt e.V.; Dr. Kayvan Bozorgmehr, Universitätsklinikum Heidelberg

Moderation: Dr. Brigitte Joggerst, Gesundheitsamt Pforzheim/Enzkreis; Dr. Eva-Maria Schwienhorst-Stich, Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V.

 

Donnerstag, 16 März 2017, 14.15 Uhr

Wer zahlt die Rechnung? Neue Wege zu einer solidarischen Gesundheitsfinanzierung

Gemeinsam möchten wir darüber debattieren, wie die krankmachende und tödliche Ungleichheit in der weltweiten Gesundheitsversorgung verändert werden kann und durch welche Maßnahmen gesellschaftlicher Umverteilung ein solidarisches Gesundheitssystem finanziert werden könnte.

Mit: Dr. Rene Loewenson, Training and Research Support Centre und EQUINET; Thomas Gebauer, medico international

Moderation: Anne Jung, medico international

 

Donnerstag, 16 März 2017, 14.15 Uhr

Von wegen „Universal Health Coverage“!
Aktuelle Entwicklungen humanitärer Hilfe in der Gesundheitsversorgung von Migrant*innen in Deutschland

Mit: Dr. Johanna Offe, Ärzte der Welt e.V.; Dr. Jessica Groß, Medibüro Berlin; Lisa Palm & Verena Mohn, Medizinische Flüchtlingsberatung Hannover; Elène Misbach, Alice Salomon Hochschule

Moderation: Anja Dietrich, Diakonie Deutschland

 

Donnerstag, 16 März 2017, 16.15 Uhr

Welfare unbound: how do we translate solidarity into migrants’ empowerment?

(mit deutscher Übersetzung)

The discussion will address ways in which social concern for migrants’ health translates into new individual and collective capabilities.

Mit: Riyad Aledrise, Bürgerinitiative Moabit Hilft; Aïda Fall, Associazione dei Senegalesi di Catania; Nora Gottlieb, Technische Universität Berlin; Adelheit Lüchtrath, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.; Pietro Daniel Omodeo, SOS Mediterranee; Nadine Stammel, Behandlungszentrum für Folteropfer e. V.

Moderation: Dr. Brigida Proto, Technische Universität Berlin

 

FREITAG

Freitag, 17. März 2017, 09.00 Uhr

Aufwerten und Entlasten: Gesetzliche Personalvorgaben in Krankenhäusern

Mit: Grit Genster, ver.di; Niko Stumpfögger, ver.di; Carsten Becker, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Moderation: Dr. Margret Steffen, ver.di

 

Freitag, 17. März 2017, 9.00 Uhr

Das Einmaleins der globalen Gesundheitspolitik – wie kann Gesundheit gesamtgesellschaftlich gedacht und gestaltet werden?

Das Format soll elementare Begriffe und Konzepte der globalen Gesundheitspolitik darstellen. Außerdem Inputs zu den Auswirkungen von Freihandel auf die Gesundheit, der Migration von Gesundheitsfachkräften und den Ursachen für hohe Medikamentenpreise.

Mit: Anne Jung, medico international; Reiner Siebert, Projekt InCoach; Dr. Johanna Offe, Ärzte der Welt e.V.

Moderation: Mareike Haase, Brot für die Welt

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Freitag, 17. März 2017, 9.00 Uhr

Bestechend unbestechlich: Wie kann die Selbsthilfe ihre Unabhängigkeit wahren?

Mit: Dr. Ulrike Faber, Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V.; Dr. Rolf Kühne, MEZIS e.V.; Rolf Blaga, Psoriasis Selbsthilfe Arbeitsgemeinschaft e. V.

Moderation: Dr. Jutta Hundertmark-Mayser, Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung der Selbsthilfe

 

Freitag, 17. März 2017, 11.00 Uhr

Gesundheit als Brücke zum Frieden – medizinische Friedensarbeit

Mit: Katharina Thilke, Krankenhaus Porz am Rhein und Dr. Stephan Kolb, Klinikum Nürnberg

Moderation: Dr. Katja Goebbels, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.

 

Freitag, 17. März 2017, 11.00 Uhr

Gesundheit von Arbeitslosen verbessern, Lebenslage verändern – zur Kritik gegenwärtiger Gesundheitsstrategien

Mit: Dr. Thomas Steffens & Elena Weber, Diakonie Deutschland; Klaus Kittler, Diakonisches Werk Württemberg e.V.

Moderation: Gudrun Mahler, Diakonisches Werk Bayern e.V.

 

Freitag, 17. März 2017, 13.45 Uhr

Klimawandel und Gesundheit

Warum ist Klimawandel die „größte Bedrohung der globalen Gesundheit“, trifft insbesondere Arme und was kann der Gesundheitssektor dagegen tun?

Mit: Vijoleta Gordeljevic, Health and Environment Alliance; Dr. Winfried Zacher, Germanwatch e. V.; Dr. Dieter Lehmkuhl, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.

Moderation: Julia Gogolewska, Health and Environment Alliance

Programm zum Download

Weitere Informationen und Anmeldung

Weitere Informationen und Anmeldung auf der Website des Kongresses Armut und Gesundheit
www.armut-und-gesundheit.de

Die Plattform für Globale Gesundheit (DPGG) hat das Ziel, die sozialen Bedingungen für Gesundheit in den Mittelpunkt der nationalen und internationalen Gesundheitsdebatte zu rücken. Sie will den Zusammenhang zwischen globalen und lokalen Einflussfaktoren von Gesundheit stärker ins öffentliche Bewusstsein bringen und die bisherige Trennung zwischen innenpolitischer und globaler Gesundheitspolitik überwinden. In der DPGG wirken Gewerkschaften, Sozial- bzw. Wohlfahrtsverbände, entwicklungs- wie migrationspolitische Organisationen, Wissenschaft, soziale Projekte und Bewegungen mit.

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